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WIR AG Dresden

Literarische NSU aus Dresden - Ein Kleinverlag, die Identitären und die Wiederkehr der Konservativen Revolution

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus aus der REIHE JUNGE ROSA.

Was bedeutet es, wenn ein Verlag als erstes Werk ausgerechnet den Roman "Die Unzulänglichen" des französischen Schriftstellers von Rang Pierre Drieu La Rochelle veröffentlicht, der in Deutschland vor 50 Jahren letztmals publiziert wurde? Wenn in der Folge die gesamte extreme Rechte jubelt? Wenn der betreffende Jungverleger führender Burschenschafter und einer der Köpfe hinter der Gruppierung "einprozent.de" ist? Volkmar Wölk stellt die These auf, dass wir gegenwärtig eine Renaissance des Denkens der antidemokratischen "Konservativen Revolution" in ganz Europa erleben. Erstmals greifen dabei junge Aktivisten der extremen Rechten in Deutschland auf Denkansätze aus ganz Europa zurück, die für ihre Zwecke brauchbar erscheinen. Genutzt werden vor allem Strategien und Ideologien, die besonders in Frankreich schon seit Jahrzehnten entwickelt wurden. Mit gehöriger Verspätung haben sie nunmehr auch ihre deutschen Kameraden entdeckt und es wird deutlich, dass es sich nicht um irgendwelchen "Populismus" handelt, sondern um Faschismus in seiner Reinform.


Veranstaltungsort:
Wir AG
Beginn:
21. März 2017 um 18:00
Ende:
21. März 2017 um 19:30